Seelen- und Hirnexhibitionismus

Samstag, November 18, 2006

Wo das Geld hingeht…

(Soundtrack: Dire Straits – Money for nothing)

Die Studiengebühren kommen! So sicher, dass sich die Deutsche Bundesbahn sich gut mal ne Scheibe von deren Zuverlässigkeit abschneiden könnte. Aber wo gehen sie hin? Wie heißt es so schön im Schlager? „Es fährt ein Zug ins Nirgendwo. Mit mir alleeeeiiin als Passajier!“, würde wieder im direkten Kontext auf die Bahn, im metaphorischen Sinne aber auch auf die Gebühren zutreffen. „Wo gehen sie hin? Wo kommen sie her? Was ist der Sinn? Ist da noch mehr? Gibst da nen Tunnel? Gibt’s da n Licht? – Warum fragst du mich? Ich weiß es nicht!“, würden es wohl die Fantstischen 4 beschreiben. Und wo ging das Geld bis jetzt hin?

So nahm ich vor kurzem gefährliches Halbwissen wahr, das den Verdacht nahe bringen könnte, es gäbe je zwei Fachbibliotheken für Jura und VWL an den Uni-Kiel. Sofort drängten sich mir Bilder der Skandal-Schlagzeilen in Gedanken auf. „Uni-Schläfer protestieren zu Unrecht. Die CAU Kiel schwimmt im Geld!“ Weiterhin malte ich mir aus, wie die Jurastudenten sich wild mit Champagner bespritzend, mit BGBs bewerfend und Geld verbrennend fröhlich in der überflüssigen Fachbibliothek tummeln.

Wahrscheinlich ist die Erklärung für dieses Mysterium viel Bodenständiger. Das mein Kommilitone und ich die jeweiligen Bibliotheken an verschiedenen Orten lokalisierten wird eher durch einen Umzug bedingt sein oder dass es sich um jeweils verschieden Lehrstühle handelt, dem die Bibliotheken angehören. Nichts desto trotz prophezeie ich an dieser Stelle dass die Studiengebühren den bestehenden Sozialneid nicht gerade hemmen werden (auch unter den Studenten).

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