Seelen- und Hirnexhibitionismus

Montag, Mai 08, 2006

Die Hoffnung stirbt zuletzt. – Stirb Langsam!

(iTunes spielt mal wieder: Jack Johnson – Sitting, waiting, wishing)

Auf was man nicht immer im Leben warten muss. Auf den Bus oder die Bahn. Dass die Pizza endlich fertig ist. Dass die Mainstreamdisco endlich gute Musik spielt oder dass es Bands wie Millencolin in die deutschen Charts schaffen. Dass Vollbeschäftigung endlich als das abgetan wird, was es wirklich ist: Eine Utopie. Vergeblich warte ich auch darauf, dass ich Pamela Anderson hübsch finde, Ben Afflek anfängt zu schauspielern und ich mich für Fußball und Autos interessiere. Googlet man nach dem Begriff „Warten“ findet man folgendes:

„Warten kommt im Geschäftsleben - und nicht nur dort - sehr oft vor. Da Warten im Normalfall als vertane Zeit angesehen wird, ist es mehr als sinnvoll, über das Warten nachzudenken.
Niemand wartet gerne, selbst Leute die viel Zeit haben, fühlen sich in der Wartezeit fremdbestimmt und meiden das Warten. Und oft kann man das Warten auch vermeiden, durch Pünktlichkeit und Planung, besonders durch das Einplanen von Zeitpuffern.

Die Spielregeln des Wartens(nach Robert Levine)
  1. Zeit ist Geld. Warten ist teuer. Drum nütze die Zeit des Wartens.

  2. Warten macht arm. Je weniger eine Gesellschaft warten muss, umso reicher wird sie sein.

  3. Wir warten auf das, was wir schätzen. Je länger die Warteschlange, umso wertvoller ist das Produkt.

  4. Wir schätzen das, worauf wir warten müssen. Wartezeit erhöht den Wert.

  5. Der Mächtigere bestimmt, wer wie lange wartet. Komme bei ihnen nie zu spät.

  6. Je länger man auf dich wartet, umso höher ist dein Status. Denn Warten bedeutet auch Respekt.

  7. Geld verschafft einen Platz vorne in der Warteschlange.

  8. Wenn man sich in eine Warteschlange drängelt, sollte man es hinten tun. Dort wird es noch am ehesten akzeptiert.

  9. Wer warten kann, hat große Vorteile bei Auseinandersetzungen.

  10. Nur wer die Rolle der Zeit in einer Kultur versteht, kann mit dem Warten gut umgehen.“ (Quelle: http://www.praxilogie.de/warten.html)
Doch im Gegensatz zur Bahn, die ja bekanntlich „kommt“ (wenn auch zu spät), trifft eben nicht alles was man erhofft wirklich ein. Dann ist es an der Zeit lieber ein Taxi zu nehmen.

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