Seelen- und Hirnexhibitionismus

Donnerstag, April 20, 2006

Wohnen nach Wunsch – Die Bilder

(iTunes spielt: Barenaked Ladies – It’s all been done)

Endlich, meine neue Playboy Mansion ist bezogen, der Rechner tut nach langwieriger Reperatureskapaden wieder seinen Dienst und die Grippe vom letzten Wochenende ist beinahe auskuriert und mein Semester kann jetzt mit zweiwöchiger Verspätung beginnen. Bis zu diesem Punkt musste einiges bewältigt werden, was mir ohne die professionelle Hilfe meiner beiden Enie- und Mark- Klone (bloß noch schöner und schlauer als die beiden TV-Vorbilder), häufig überm Kopf gewachsen wäre. – Danke dafür!

Aber lassen wird die Bilder sprechen!

Zentrale Änderung im Zimmer ist das größere Bett. Schließlich soll Jay nicht umsonst in der Nähe der Kieler Prolldisco wohnen. Auf Enie's Einwand, das 1,40 m breite Bett würde zu stark ins Zimmer reichen bzw. es würde einen Erschlagen, wenn man das Zimmer betrete, kam diese formschöne Palme zum Einsatz um das Loch adequat zu füllen.


Hier noch einmal der Eingangsbereich. Die kleinsten Wände im Zimmer waren schnell rot gestrichen und machen doch das Zimmer, in Verbindung mit dem farbverwandtem neuen Teppich, auf einfache Weise wärmer.


Aus der Schrankwand, die einst gegenüber der Zimmertür stand, ist nach Mark's Idee eine Schrankecke geworden. Begehbar sind die Schränke zwar noch nicht, dennoch kann Jay nun noch länger und ausgiebiger nach seinen wirkungsvollsten Playerfummeln stöbern. Vielleicht lässt man später die Schrankecke noch von hinten anstrahlen.


Doch irgendwo muss der Platz ja her kommen. Das große Bett fordert seinen Tribut. Die Olle Schlafcoach muss raus! Der Schwächste fliegt! Stattdessen gibt es Platz sparende Ikeahocker zum ehemals Coachtisch.

Der Hinterteil des Zimmers, früher stark Schreibtischdominiert, wurde deutlich verschlankt. Ebenfalls Opfer des Annebodabettes. Der Gitarrenständer suggeriert meine Qualitäten als Minnesänger, dass ich demnächst mit Rose unter dem Balkon meiner liebsten Sitze und "How deep is your love" trällere. In der Theorie wohl ein Garant für Erfolg bei den Frauen. In der Praxis heißt das allerdings für mich, dass ich jetzt auch tatsächlich mal Gitarre üben muss.

Alles im Allen ist das Zimmer jetzt noch mehr Wohnzimmer und noch weniger Arbeitszimmer, was auch eher meinem Hang für "Faul und Spät" zu Gesicht steht.

4 Comments:

Anonymous Lu said...

es gibt nichts über ein großes bett, und 140 ist erst ein anfang.

als ich meine letzte wohnung bezog war das erste, was ich damals geldlose mir leistete ein französisches 2 x 2 meter
messingbett mit 1a matratzen. das teil war mein heißgeliebtes nest und fast so groß wie das komplette schlafzimmer.
aber es hat mich nicht gestört, war ja da ganz neu allein lebend und alleinherrscherin über mein reich :)

scheiß auf die schlafcouch und schreibtisch, du hast deinen arbeitsplatz jetzt im bett, basta :)

20 April, 2006 21:38

 
Anonymous Thiessg said...

Schick! Schick! Schick!
Alles Gute und viel Spaß (Erfolg) beim Probeschlafen..

22 April, 2006 11:12

 
Anonymous Mark said...

ich find auch es hat sich gelohnt.

24 April, 2006 23:32

 
Anonymous Nils said...

Sieht schick aus. Hast Du extra Feng-Shui Bücher gewälzt?
Ich weiss zwar aus Erfahrung, dass man auch fast 5 Jahre häufiger mal zu zweit in einem 90cm-Standardbett schlafen kann - aber inzwischen möchte ich die ca. 2x2m auch nicht mer missen...

30 April, 2006 23:14

 

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