Seelen- und Hirnexhibitionismus

Dienstag, März 14, 2006

Soloalbum – Das Trainingsprogramm

(I-Tunes spielt: Lit – Zip-Lock)

Was gab es früher in den 80igern für eine Fülle von Trainingsvideos. Gut, in den Achtzigern hatte ich weder Bartwuchs noch einen Musikgeschmack und hätte es damals schon I-Tunes sowie Blogs gegeben, hätte bei mir in den Klammern gestanden: (I-Tunes spielt: Alf Folge 6) bzw. (I-Tunes spielt: He-Man – Der Doppelgänger). Trotzdem bekam ich schon mit, dass wenn es mit der Model/- Erotikdarstellerinkarrriere abwärts ging, man gefälligst ein Workoutvideo herausbringen musste. So verlängerte z.B. Cindy Crawford mit der Videoreihe "Cidy Crawford Challenge 1- 1000" (oder so) ihre Medienpräsens. Aber noch nie gab es ein Trainings/ - Rehaprogramm für frisch getrennte wie z.B. unseren Lord Melancholicus. Ben Stiller’s Charakter in Verrückt nach Mary kam immerhin auf die zündende Idee anstelle des „7-Minuten Workouts“ das „6 Minuten Workout“ herauszubringen.

Treu nach dem Motto „Alles geht, nichts muss!“ ist hier der ultimative Trainingsplan:

- Wecker auf 10 Uhr morgens stellen. Das heißt später aufstehen, als bei einem normalen Arbeitstag und selbst mehr als bei den meisten Unitagen. Man schläft aber auch nicht bis in die Puppen.

- Der ungesunde Kaffee zum Frühstück wird durch Gesunde Cornflakes mit Apfel und Milch ausgeglichen.

- Es folgen zwei bis drei Stunden „was für die Uni tun“ (oder äquivalente Arbeiten für nicht Studierende).

- Wenn die erste Motivation nachlässt macht man sich, noch bevor man auf die Idee kommen könnte den Fernseher oder Rechner anzuschalten, auf um Wahlweise Joggen oder Schwimmen zu gehen (schon 30 min reichen). Gut gegen den Winterspeck, das schlechte Gewissen, Kreislauf geht hoch, man jammert nicht mehr nur über das eine sondern kann auch endlich wieder über Muskelkater klagen. Zudem verschleiert die Sonneneinstrahlung beim Joggen die tiefen Ränder unter den Augen. Also nur Vorteile.

- Danach richtig kochen, nicht son Tütenfraß wie sonst. Ideal: leichte Putenbrust, Reis und Salat. Dann darf es auch gerne wieder ein Kaffee sein, während man für eine Albumlänge (nicht James Blunt, Coldplay oder andere melancholische Sachen) Pause macht, Zeitung oder Blogs liest und relaxt.

- Danach wieder 2-3 Stunden weiterarbeiten.

- Abends je nach Laune Zeit zum wehleiden nehmen (hier ist James Blunt wieder willkommen) oder Zerstreuung bei Freunden oder im Feiern suchen.





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