Seelen- und Hirnexhibitionismus

Mittwoch, Januar 11, 2006

2000 Mädchen

(I-Tunes spielt: Die Ärzte: Tittenmaus)

Also ich weiß ja nicht wie es euch ging in eurer Pubertät damals, aber ich war ein Drama King. Ich war zwar nicht immer ernsthaft verliebt, doch wenn nicht, dann sah ich zumindest zu, dass ich einen Schwarm hatte. Denn so wurde die Schulzeit doch um einiges spannender. So stand ich morgens auf, hatte eigentlich keinen Bock auf die Penne aber eins (mit Ausnahme der grandiosen Schokocroissants bzw. Laugen-Käse-Baguettes aus dem Kabakeller) motivierte mich dann doch immer wieder zum hingehen. Der Gedanke: „Ach, heute sehe ich wieder die süße Maus aus dem Französischkurs!“ (*schmacht*) Ich habe es damals nie gebacken bekommen, ihr mitzuteilen, dass sie meine Französischmuse war und ich ja nur wegen ihr morgens aufgestanden bin. Zwei Jahre später sollte sie mir erzählen, dass sie mich wohl auch ganz dufte fand. Ich dachte da nur: „Wie? Das tust du doch jetzt auch noch!“ Doch geändert hätte dass die Situation mit der verpassten Chance auch nicht.

Heute bin ich zwar um einiges abgewichster, kriege nicht mehr bei jedem Zungenkuss einen St**** und bin überhaupt der coolste. Aber eines hat sich (zumindest in Solozeiten) nicht geändert. Der Weg zur Uni läuft sich einfach leichter, wenn man weiß, dass es dort gute Augenpflege gibt. Wenn man(n) Sprachen studiert ist das nun mal so. Frauen reden einfach gerne und deswegen sind diese Fachbereiche echt angenehm (grüße gehen raus an alle Maschinebau- und Informatikstudenten!). Zudem verspricht mein zukünftiger Beruf finanzielle Sicherheit (wenn auch gewiss kein Reichtum) und suggeriert, dass ich genug Sozialkompetenz besitze um nicht nur mein Erbgut bei einer möglichen Zusammenkunft mit den anderen Geschlecht beizusteuern, sondern auch das daraus entstehende Produkt (sprich Kind) adäquat zu versorgen (in der Theorie zumindest).

Na ja, zurück zum Thema: Es gibt also immer noch genug Frauen, die einfach als Schwarm herhalten müssen, wenn ich gerade keine in Aussicht habe. Doch gerade in Zeiten, wenn man was Konkretes im Auge hat, wirken diese eher als Fantasiegebilde. Da ist z.B. (ich nenn sie mal Susi). Susi ist der Typ Frau, den ich damals richtig gut gefunden hätte, als ich noch vorwiegend schwarze Klamotten zum weggehen trug, man aus Knauserigkeit einen Sechser Becks im Gebüsch vor dem Laden versteckte und ich lange Haare haben wollte (ja Jugendsünden!). Doch wie auch die Musik, die ich mit 15 gehört habe, gefällt mir dieser Typ Frau immer noch ganz gut, nur höre ich auch heute nicht mehr nur „Clawfinger“ und „Rage against the machine“. … (to be continued)

2 Comments:

Anonymous Thies said...

Gib mir mal nen Hinweis wer Susi ist.....? :-)

aber hast recht mit dem was du schreibst.

achja und MC ist der Hammer! Hab unterm Tisch gelegen als ich das Tonband mit der großen Wanne gehört hab!!

13 Januar, 2006 01:45

 
Blogger Jay said...

Susi kennste net. Ist zu aktuell. Der vergleich mit einer gewissen Sabine aus der Realschulzeit ist aber nicht von der Hand zu weisen.

14 Januar, 2006 19:05

 

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