Seelen- und Hirnexhibitionismus

Freitag, September 30, 2005

Bei MTViva nichts neues!

Mangels fehlendem Kabelanschluss (ich besitze nur einen Digitalreceiver) komme ich ja selten in den „Genuss“ Musiksender zu schauen. Da ich grad übers Wochenende in meiner alten Heiamtstadt sitze, schaue ich doch mal was der Mainstream z.Z. so zu bieten hat:

Fettes Brot feat. Finkenauer: An Tagen wie diesen – Kaum einer Band verzeihe ich ein Falco-Sample lieber als den 3 Jungs aus Pinneberg, Halstenbek und Schenfeld. Die Idee mit den Panzern die wie selbstverständlich durch die Stadt brettern ist witzig und passt zum ungewohnt ernstem Thema. Die Brote scheissen mittlerweile auf Hip-Hop-Klischees und tun gut daran.

Green Day: Wake me up, when September ends! – Auch Green Day haben sich von alten (Punk-) Attitüden weitgehend distanziert und einer breiteren Bandbreite geöffnet. Im Gegensatz zu den mit 40 noch pubertär erscheinenden Offspring haben sich Green Day weiterentwickelt und mischen sogar größen wie U2 auf. Billy Joe erinnert mich im Video ein wenig an Elijah Wood in Sin City.

Seeed feat. Ce-Lo: Aufstehn – Die Berliner (übrigens die in Jamaika erfolgreichste deutsche Band) kommen diesmal ganz ohne Dancehall Ambitionen daher. Steht ihnen gut muss ich sagen. Die deutschen Gesangspassagen verhindern glücklicherweise jeglichen Vergleich mit Gentleman. Der ist auch Klasse aber Panini-Sammelblider wollte man ja auch nie doppelt haben, oder?

Busta Rhymes: k.A. – Featured wieder irgendeine bis dato unbekannte Schönheit die ständig den Refrain wiederholt. Mir sind nur die knappen Kostüme der Trulla und ihrer Kolleginnen im Gedächtnis geblieben. – Sorry, ich bin halt ein Kerl!

Missy Elliot: k.A. – scheint abgenommen zu haben. In ihren neuen Song singt sie mehr als zu Rappen. Und auch das kann sie. Eine der wenigen R & B Künstlerinnen, die sich immer wieder neu entdeckt und dabei das ganze Genre prägt. – Respect!

Robbie Williams: Trippin’ – Ich weiss nicht, ich weiss nicht! Irgendwie hat ihm der Wechsel des Produzenten und Co.-Songwriters nicht gut getan. Die beiden neuen Songs auf seinen Best Of-Album haben mir auch schon nicht so doll gefallen. Als hätte die Plattenfirma das geahnt, liest man in diversen Magazinen über den „neuen“, ehemaligen Mitbegründer von Duran Duran der damals aus chronischer Dusselligkeit das Angebot, ein gewisses trällerndes Mädel, dass sich Madonna nannte zu produzieren, ablehnte. Aber ich schweife ab. Robbie trällert bei ‚Trippin’ wie ein Kastrat und rennt im Video mit Pyjama und übergroßen Socken durch ein Labyrinth ohne Vorwärtszukommen. Wenn das kein schlechtes Omen für seine Karriere ist!

Jack Johnson: Breakdown – Endlich! Ich sehe zum ersten mal ein Video meines Lieblingssongwriters. Jack hat sogar ein bischen Ähnlichkeit mit meinem Kumpel Jörg, der mich damals auf Jack Johnson gebracht hat. Das Video war bestimmt nicht Teuer aber zeigt nette Surfbilder.

…Halt, Time Out! Ich könnte grad Stunden so weiter schreiben. Um den Rahmen hier nicht zu sprengen, verschiebe ich den Rest des Overviews plus Fazit auf morgen. Also, peace! Bis morgen!

1 Comments:

Anonymous MC Winkel said...

Hehe, das ist kein Busta Rhymes-Track mit Tanten-Feature sondern diese neuen Glamour-Huren-Crew "Pussycat Dolls" oder so, die von Busta Bus gefeatured wird...

30 September, 2005 17:44

 

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